Gesamtübung der Feuerwehr Zimmern o.R. in Flözlingen

An das Flözlinger Rathaus wurde die Zimmerner Gesamtwehr am Samstagnachmittag, den 18.05.2019, zu Ihrer Hauptübung alarmiert. Angenommen wurde ein Brand im dortigen Treppenhaus welcher den darin befindlichen Personen, die von der Jugendfeuerwehr gestellt wurden, den Fluchtweg ins Freie abgeschnitten hat. Ersteintreffendes Fahrzeug war die Abteilung Flözlingen mit dem Einsatzleitwagen und einem Löschfahrzeug. Die Lage wurde erkundet und sofort wurden zwei Trupps, ausgerüstet mit Atemschutzgeräten, zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in das Gebäude geschickt. Die Abteilung Horgen richtete eine Riegelstellung ein und leitete parallel die Menschenrettung über Steckleiter an der rechten Gebäude Seite ein. Die Abteilung Zimmern mit dem längsten Anfahrtsweg von allen vier Abteilungen brachte ein weiteres Löschfahrzeug sowie die Drehleiter in Stellung, um die Menschenrettung von der Gebäudevorderseite und von der linken Seite mittels Schiebleiter einleiten zu können. Des Weiteren stellte die Abteilung Zimmern noch weitere Atemschutzgeräteträger als Sicherung für die im Gebäude befindlichen Kameraden. Aufgrund der Lage des Objekts wurden für die Wasserversorgung zwei Leitungen von der Eschach zum Übungsobjekt gelegt. Dies war Aufgabe der Abteilung Stetten gemeinsam mit einem weiteren Löschfahrzeug der Abteilung Zimmern. Aufgrund des enorm aufwendigen Einsatzes wurde die Einsatzstelle in zwei Abschnitte aufgeteilt. Abschnitt eins für die Wasserversorgung und Abschnitt zwei für die Brandbekämpfung und Menschenrettung. Nach kurzer Zeit konnten alle 11 Jugendfeuerwehrler als gerettet gemeldet werden und das Feuer wurde unter Kontrolle gebracht und gelöscht. Grundlage für die Übung waren zuvor erstellte Einsatzpläne „Asyl“ Diese Einsatzpläne sind für alle Asylunterkünfte erstellt worden. In diesen Plänen ist fest vorgegeben wo welches Fahrzeug wie eingesetzt wird, um einfach von vorneherein eine Grundstruktur zu schaffen. Kommandant Schwab zeigte sich bei der Manöverkritik in der Halle sehr zufrieden und man kann sagen, dass die Pläne nicht umsonst erstellt wurden. Er lobte einen reibungslosen Ablauf und die sehr gute Zusammenarbeit aller vier Abteilungen. Im Anschluss an die Manöverkritik gab es dann das obligatorische gemeinsame Abendessen.

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